Über Uns

Wir sind 33 motivierte Musiker. Jung und Alt sind beim Musikverein ein Team. Wir spielen Musik, die uns gefällt und Freude macht. Genau das wollen wir auch bei unseren Auftritten an das Publikum weitergeben: Musik und gute Laune. Ganz nebenbei bemerkt sind wir zwar der älteste Verein in Hochemmingen und feiern 2021 unser 120jähriges Jubiläum. Wir fühlen uns allerdings jung bis in die Zehenspitzen. Musiker sind uns immer gerne willkommen. Wir freuen uns über den Wiedereinsteiger im Seniorenalter genauso wie über den Jungsmusiker, der ein Instrument lernen will.

Im Bad Dürrheimer Kurpark nach einem gelungenen Kurkonzert

Was andere sagen

Hochemminger Musikverein spielt Weihnachts-CD ein

Schwarzwälder Bote vom 02.09.2020
Intensiv ist die Probenarbeit im zweiten Halbjahr für den Hochemminger Musikverein: Dirigent Gerhard Ruby will mit den Musikern eine Weinachts-CD aufnehmen, gesucht ist auch musikalische Verstärkung. Foto: Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Dürrheim-Hochemmingen. Der Musikverein Hochemmingen startet am 3. September in das zweite Probenhalbjahr. Die Hochemminger wollen bis Heiligabend eine Weihnachts-CD und einen youtube-Film produzieren. Der Film wird einige Auszüge aus der CD und einen Rückblick auf das Corona-Jahr 2020 in Hochemmingen enthalten und soll an Heiligabend online sein.

Der musikalische Scheinwerfer ist allerdings auf die Probenarbeit für die CD „Weihnachten in Hochemmingen“ gerichtet. Der Musikverein hat auf seiner Facebook-Seite eine Umfrage gestartet, die zum Ergebnis hatte, dass die 510 facebook-Freunde der Blaskapelle sich einen Mix aus traditionellen und modernen Weihnachtsliedern wünschen. Dirigent Gerhard Ruby hat die Sommerpause genutzt und zahlreiche Arrangements für die Probenarbeit herausgesucht. „Da ist alles drin, was Weihnachten ausmacht“, sagt der musikalische Leiter, der als zusätzliches Stück den alten Weihnachtsruf „Nun sei uns Willkommen“ selbst arrangiert hat. Die CD soll mit dem Hochemminger Glockengeläut von St. Peter und Paul und dem Choral „Herbei, o ihr Gläübigen“ beginnen und mit der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium enden.

„Wir würden uns sehr wünschen, dass der in Bad Dürrheim allseits geschätzte Pfarrer Paul Heizmann, der in Hochemmingen lebt, für dieses Projekt die Weihnachtsgeschichte in der Hochemminger Kirche liest“, ergänzt Vorsitzende Astrid Fehrenbacher. Die CD wird voraussichtlich 25 bis 30 Lieder enthalten, darunter auch modern gesetzte Stücke wie Feliz Navidad, Mary’s Boy Child, Little Drummer Boy, Winter Wonderland oder Rudolph, the red-nosed Reindeer. Den Schwerpunkt bilden aber die Traditionsstücke der Deutschen Weihnacht.

Klangarbeit ein Schwerpunkt für die Musiker

Für den Dirigenten ist das Ganze ein „tolle Sache“, da er ein ganzes Halbjahr für die Klangarbeit nutzen könne. Ziel von dieser sei es, die Musiker für einen schönen Klang zu sensibilisieren und diesen aufzubauen. Der Klang sei für das Orchester von grundlegender Bedeutung. Die Arbeit daran bedeute, dass die Musiker an den drei Kriterien Tonhöhe, Klangfarbe und Lautstärke arbeiten, wozu sich die Weihnachtslieder bestens anböten. Ideal sei dieses Projekt daher auch für Wiedereinsteiger, gleich welchen Alters. Gerade dem älteren Semester würde sich hier eine Chance bieten wieder mit dem Musizieren anzufangen.

Wer sich im Laufe des Monats September bei der Vorsitzenden Astrid Fehrenbacher meldet, kann bei der CD-Projekt mitmachen. Und vielleicht entschließt sich der eine oder die andere sogar das Spiel am Instrument auf Dauer zu machen. Die Musiker in Hochemmingen sind zwischen zwölf und 82 Jahren alt. Die Proben finden wegen der Corona-Pandemie in der Unterbaldinger Ostbaarhalle statt.

Weitere Informationen: Wer Lust hat bei der Weihnachts-CD mitzumachen, kann sich bei Astrid Fehrenbacher unter der Telefonnummer 07726/97 70 98 unverbindlich melden.

Der Musikverein Hochemmingen ist weiter auf Erfolgskurs

Südkurier vom 28.01.2020
Die Vorsitzende der Hochemminger Musiker, Astrid Fehrenbacher (rechts) gratuliert Günter Kochems zu seinem neuen Amt als Kassierer ds Vereins. Kochems löst Natalie Schönberger ab.

Die Hochemminger Musiker wuppen riesiges Jahresprogramm und arbeiten parallel dazu stetig an ihrer musikalischen Entwicklung

VON ALEXANDER HÄMMERLING

Nach ihrem ersten Jahr als Vorsitzende des Musikvereins Hochemmingen spricht Astrid Fehrenbacher bei der Jahreshauptversammlung von einer Zeitspanne mit „vielen Höhen und wenig Tiefen“. Mit dem Schwarzwaldfest der Blasmusik, dem Jahreskonzert und einem zweitägigen Konzertausflug nach Heidelberg blicken die Musiker gleich auf drei Höhepunkte in 2019 zurück. Dem seit Juni 2018 amtierenden Dirigenten Gerhard Ruby wird eine „unkomplizierte Zusammenarbeit“ attestiert. Er habe „tollen Schwung in die Reihen gebracht und man gehe Hand in Hand“. 

  • Vereinsjahr: Mit vielen Tausend Besuchern war die zweite Auflage des Schwarzwaldfestes der Blasmusik im April nicht zuletzt auch aus finanzieller Hinsicht ein äußerst lukrativer „Glücksgriff“. Auch das Jahreskonzert mit choraler Unterstützung aus Villingen und Solosängern generierte eine Rekordzahl an zahlenden Besuchern. Zwei Tage lang verknüpfte man im September in Heidelberg Musikspiel und Vergnügen. Neckarschifffahrt, Schlossbesichtigung und „Partys im Irish Pub“ gaben sich mit musikalischen Gastspielen, etwa beim Fest der Rohrbacher Kerwe“, die Klinke in die Hand. Musiker, ihre Partner und Freunde bildeten ein vergnügtes Sammelsurium bei der Exkursion, welches sich beim Organisator mit den Worten „Danke Ruby„ empfahl. Bei 31 öffentlichen Auftritten, sieben davon waren Kurkonzerte, legten die Hochemminger Musiker mit Genres „Marsch, Rock, Polka, Walzer, Dixie, Samba & Co“ die ganze Bandbreite der Blasmusik an den Tag. 33 aktive Musiker bilden aktuell die Kapelle, wobei man stets auf der Suche nach neuen Zöglingen für eine qualitative Ausbildung sei.
  • Bericht des Dirigenten: Das Urteil des Villinger Rechtsanwalts Ruby fällt gnädig aus, in kommunistischer Manier habe er für die Truppe einen „Drei-Stufen-Plan“ im Sinn. Im ersten Schritt habe man nun bei Intonation, Rhythmus und Klangmischung Fortschritte gemacht. „Das hört sich mittlerweile nach Musik an, wir sind im unteren Mittelstufenbereich angekommen“, so Ruby mit ironischem Unterton. Ein bis zwei Jahre werde man dieses Konzept festigen, dann folge Stufe zwei. „Lieber ein einfaches Stück tadellos vortragen als ein Schweres mit Fehlern übersät von sich geben“, erklärt Ruby seine herantastende Vorgehensweise. Innerhalb des musikalischen Teams herrsche bei „gutem Spirit“ solider Zusammenhalt, insbesondere beim Umgang mit der Jugend. Mit zahlreich neu einzustudierenden Stücken komme ein anstrengendes Jahr auf die Musiker zu. „Bescheiden bleiben, ehrlich bleiben und die Freude an der Musik pflegen, dann wird es ein gutes Jahr 2020“, so seine Abschlussworte.
  • Kasse: Bei robusten Rücklagen verzeichnet die Kasse für 2019 ein Minus im unteren, fünfstelligen Bereich. Die Konzerte und das Schwarzwaldfest der Blasmusik schlagen sich positiv nieder. Mit Ausflug nach Heidelberg, neuen Uniformen, Shirts und Jacken habe man „für die Kameradschaftlichkeit bewusst Ausgaben“ in Kauf genommen. Die Musiker scheinen bei Hochemmingens Bürgern in der Gunst zu stehen, alleine an Spenden wurde ein ansehnlicher, fünfstelliger Betrag eingenommen.
  • Wahlen: In ihrer Position als Kassiererin wurde Natalie Schönberger durch Günter Kochems abgelöst.
  • Ausblick: Neben dem geregelten Konzertprogramm fiebert der Musikverein seinem Auftritt zur 150-Jahre-Feier der Hochemminger Feuerwehr im Mai entgegen und vorher noch der Beteiligung an der Jubiläumsfeier zum 44-jährigen Bestehen der Narrenzunft Hochemmingen, den Eckbühlblätz, im Februar. Als absoluter Jahreshöhepunkt wird eine Konzertreise nach Alicante in Spanien erwartet. Diese dauert vom 6. bis zum 11. Juni. Hier sind neben gemeinsamen Aktivitäten mitunter Auftritte in einer Bierbrauerei, einem Biergarten und einer Fischräucherei angesetzt.
  • Kartenvorverkauf: Das dritte Schwarzwaldfest der Volksmusik findet am Samstag, 28. März, statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, ein opulentes Programm ist vorgesehen. Von 14 bis 18 Uhr ist der Eintritt frei, ab 18 Uhr wird Eintritt verlangt. Karten kosten im Vorverkauf 13 Euro, an der Abendkasse 15 Euro, Karten sind erhältlich unter: schwarzwaldfest@mail.de.

Der Musikverein Hochemmingen gibt ein Mega-Konzert

Südkurier vom 8.12.2019
Gerhard Wolf ist als rhetorischer Wirbelwind ein wohlbekanntes Gesicht bei den Moderationen des Konzerts.|  Bild: Alexander Hämmerling

Das Publikum dankt den Akteuren mit frenetischem Applaus. Das Konzert dauert abendfüllende vier Stunden.

VON ALEXANDER HÄMMERLING

Das Jahreskonzert des Musikvereins Hochemmingen war ein vierstündiger
Partymarathon mit 270 Gästen. Parallel überraschte Dirigent Gerhard Ruby sein
Publikum mit der Tatsache, dass er neben dem Schwingen des Taktstocks auch den Gesang zu seinen Talenten zählt.

Doch zunächst hieß es „Berg Heil“ mit der Trachtenkapelle aus Kappel, die unter der Leitung von Andreas Hirt als Gastensemble fungierte. Gleich drei Stücke, die Hälfte ihres musikalischen Pensums, widmeten die Kappeler den Schönheiten einer Bergwanderung mit all ihren Gefahren oder dem Zauber beim Anblick einer Berghütte
in klarer Sternennacht. Ihre Musik mit Werken wie „Mountain Winds“ oder „Alpina Saga“ zelebrierte die betörende Stille einer Berglandschaft, was beim Publikum den enthusiastischen Nerv traf. Rhythmisches Klatschen verabschiedete die Kappeler, für
deren Leiter Hirt das Konzert nach dreijähriger Tätigkeit außerdem das finale Dirigat war. Die Weihnachtsseligkeit sich nähern wissend, beschenkten die Kappeler zur
„Stärkung in der kalten Jahreszeit und Genuss in den Adventstagen“ ihre Gastgeber noch mit einer geräucherten Rippe profunden Ausmaßes.

Die Begeisterung der Hochemminger für eine kontrastreiche Programmgestaltung
zugunsten des Publikums reißt auch 2019 nicht ab. Zum 70. Geburtstag der
Bundesrepublik Deutschland servierte man dem Auditorium unter dem Motto
„Deutschland ist Weltmeister – Eine Musikrevue“ eine mit 15 Punkten gespickte Rundreise durch die musikalischen Annalen der Heimat. Arrangierte Gastauftritte der
Solosänger Daniela Maroulis und Florian Stier, des Gospel-Chors Get Gospel aus Villingen, sowie des Egerländers Horst Stetter mit seinen Löffeln zur Aufführung der
Löffelpolka, komplettierten das musikalische Varieté.

Und wo Musik im Überschwang zugegen ist, darf nach den Ansprüchen von Gerhard Ruby auch der Esprit nicht fehlen. So bespaßte erneut Gerhard Wolf von der Villinger Musikakademie mit Witz und Geist, aber auch neckenden Hieben wider seinen
Kumpanen Ruby, die Gäste als Moderator. „Wenigstens einer rettet heute Abend noch das Dirigieren hier“, holte Wolf trocken gegen Ruby aus, den Cameo-Auftritt des Villinger Musikers und Komponisten Phillip Eschbach ankündigend. Eschbach führte
mit den Hochemminger Musikern im September ein Kurkonzert in Bad Dürrheim auf, mit aus seiner Feder stammenden Werken und übernahm für das Stück „Les Humphries in Concert“ den Taktstock.

Ruby hingegen mischte sich zum a cappella vorgetragenen Stück „Bring me little water, Sylvie“ unter die Reihen des Gospelchores und outete sich als mit Talent angehauchter Sänger.

Selbst bei der durch frenetischen Applaus abgerungenen Zugabe oblag es Ruby, als Solosänger zu untermalen. Goldregen und stehende Ovationen besiegelten für die Hochemminger einen Konzertabend in gewohnt
formidablem Stil.


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